Krampfadern - nicht nur ein kosmetisches Problem

Venenerkrankungen sind keine Seltenheit. Jede zweite Frau und jeder dritte Mann in Österreich ist von Krampfadern oder Besenreisern betroffen. Frauen sind aus hormonellen Gründen wie Schwangerschaft, Einnahme der Pille, Hormonersatztherapie in den Wechseljahren und durch das Tragen hoher Schuhabsätze wesentlich häufiger betroffen als Männer.

WIE ENTSTEHEN KRAMPFADERN?

Die Bein-Venen transportieren verbrauchtes, sauerstoffarmes Blut gegen die Schwerkraft zum Herzen zurück. Unterstützt werden sie dabei durch Venenklappen an der Innenseite der Venen. Sie verhindern das Zurückfließen des Blutes. Wenn durch Veranlagung die Venenwände schwach sind, wenn eine ausreichende Bewegung der Beine fehlt, z.B. durch Tätigkeiten, die langes Stehen oder Sitzen erfordern oder bei Übergewicht, werden die Venen gedehnt. Dadurch schließen die Klappen nicht mehr gut, Blut fließt zurück in Richtung Fuß. Krampfadern entstehen durch den Abfluss des Blutes über die oberflächlichen Beinvenen, die bei einer Varikosis gefüllter sind. Bei heißem Wetter kommt es zu einer Erweiterung der Gefäße, was den Effekt verstärkt.

SYMPTOME FÜR EINE ÜBERBELASTUNG

Müde, schwere Beine, angeschwollene Knöchel, kleine rötliche und blau-violette Äderchen sog. Besenreiservarizen, ziehende Schmerzen in den Beinen, nächtliche Wadenkrämpfe, Spannungsgefühl, Juckreiz oder sichtbare geschlängelte Venen – das alles können Symptome für Krampfadern sein. Bei schwererer Ausprägung des Venenleidens kann es auch zu Thrombosen (Verstopfungen der Blutgefäße durch ein Blutgerinnsel), erhöhtem Infarktrisiko oder zu Geschwüren, sog. „offenen Beinen“, kommen.

TIPP: WASSERTRETEN NACH PFARRER KNEIPP
Für all jene, die sich und ihren Venen etwas Gutes tun wollen, haben wir einen praktischen Tipp speziell für die warme Jahreszeit: Füllen Sie Ihre Badewanne bis knapp unter die Kniekehlen mit kaltem Wasser. Stellen Sie sich dann ins Wasser und schreiten Sie auf der Stelle. Bei jedem Schritt wird, wie im Storchengang, ein Bein komplett aus dem Wasser gezogen und dabei die Fußspitze nach unten gebeugt. Sobald der Kältereiz zu stark ist, beenden Sie das Wassertreten und ziehen Sie warme Socken an. Damit wird die gute Durchblutung noch intensiviert. Noch reizvoller wäre diese Übung natürlich in einem kühlen Flussbett oder an einem Badesee, falls sich die Gelegenheit dazu ergibt. Wassertreten kräftigt die Venen, fördert die Durchblutung und stärkt das Immunsystem.   

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Unser Bein Wohl Gel belebt durch die enthaltene Rosskastanie und die Wirkung des roten Weinlaubs müde, schwere und angeschwollene Beine. Tragen Sie das Bein Wohl Gel zwei Mal täglich auf und lagern Sie es zuvor im Kühlschrank – so wird der kühlende Effekt des Gels noch verstärkt.

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