Meet the Team - Belinda Ivancsich

 

Belinda ist schon sehr lange ein Teil des Teams – genauer gesagt seit 1998, als sie als Ferialpraktikantin ihre ersten Erfahrungen in unserer Apotheke sammelte. Seitdem ist sie ein fester Bestandteil des Teams und unterstützt unsere Kunden besonders gerne im Bereich der Ernährungs- und Fitnessberatung.

Wir haben mit ihr über die wichtigsten Stationen ihrer Laufbahn in Mag. Job´s Marienapotheke gesprochen und sie gefragt, ob Apothekerin zu sein, ein Beruf oder gar eine Berufung für sie ist.

 

Wie kam es dazu, dass du Pharmazie studiert hast? 

Mir war schon als achtjähriges Mädchen klar, welchen Beruf ich gerne einmal ausüben möchte: Lehrerin. Die Pharmazie wurde erst später Teil meines Lebens, zunächst habe ich an der Pädagogischen Akademie studiert und wurde Volksschullehrerin.

Welchen Umständen haben wir es zu verdanken, dass du heute nicht vor einer Schulklasse, sondern bei uns hinter der Tara stehst?

Während meines Lehramtsstudiums wurde ich Mutter, mein Sohn Thomas kam 1994 zur Welt. Nach meinem Studienabschluss war es unglaublich schwer, um nicht zu sagen unmöglich, eine Anstellung als Volksschullehrerin im Burgenland zu bekommen. Ich hätte auf eine Anstellung einige Jahre warten müssen. Während meiner Babypause wollte ich mich weiterbilden und da mich Medizin und das Heilen von Krankheiten immer schon interessiert hatte, beschloss ich Pharmazie zu studieren.

 Wie war das Pharmazie-Studium für dich?

Am Anfang hatte ich natürlich schon Bedenken, wie ich das mit Kind und Familie schaffen soll - immerhin musste ich für mein Studium jeden Tag nach Wien fahren. Aber dank der Unterstützung meiner Familie habe ich es trotz allem geschafft, in der damaligen Durchschnittsstudienzeit von 14 Semestern, mein Ziel zu erreichen.

 Wie waren deine ersten Arbeitserfahrungen in der Apotheke?

Da ich in allen Ferien und am Ende meines Studiums bereits jeden Samstag in der Marienapotheke gearbeitet habe, bin ich langsam in all das hineingewachsen. Ich habe so fast alle Tätigkeiten in der Apotheke - vom Einschlichten der Medikamente bis zum Herstellen von Spitzwegerich-Sirup - Schritt für Schritt übernehmen und erlernen können.

Welche Tätigkeiten machen dir besonders viel Spaß?

Ich liebe es, unsere Kunden zu beraten und sie zu unterstützen. Nach ein paar Jahren Berufserfahrung, habe ich noch eine zusätzliche Ausbildung zum Fitness-Coach absolviert. Während der Ausbildung habe ich mich intensiv damit beschäftigt, wie man die Kunden dazu motivieren kann, sich mehr zu bewegen. Das hat mich selbst so motiviert, dass ich auch begonnen habe, regelmäßig zu laufen und mittlerweile viel Rad zu fahren. Dadurch begann ich mich auch mit dem Thema Ernährung zu beschäftigen und habe berufsbegleitend die Ausbildung zur diplomierten Ernährungstrainerin gemacht. Diese Leistung biete ich auch selbstständig für die Kundinnen und Kunden unserer Apotheke an.

 Was gefällt dir besonders gut an deinem Job als Apothekerin?

Für mich ist die Kommunikation mit den Kunden besonders wichtig. Der Austausch mit ihnen und die Beratung liegen mir wirklich am Herzen. Es motiviert ungemein, wenn man einem Kunden helfen kann. Es ist ein wunderbares Gefühl, wenn ein Kunde beim nächsten Apothekenbesuch erzählt, wie ihm der eine oder andere Tipp geholfen hat.

Ist dein Job für dich eher Beruf oder Berufung?

Definitiv Berufung. Am Anfang war ich schon nervös, was die Kundenberatung betrifft, gerade wenn man frisch von der Uni kommt. Aber so geht es jedem zu Beginn. Diese Erfahrungen sind aber auch ganz wichtig, denn wenn ich jetzt unsere Studenten einschule, erinnere ich mich sehr oft daran, wie das damals für mich war und kann meine Erfahrungen mit ihnen teilen.

Was ist dir in der Kundenberatung besonders wichtig?

Wenn ich einem Kunden ein spezielles Medikament oder Nahrungsergänzungsmittel empfehle, bin ich immer interessiert, zu erfahren, wie es ihm damit ergangen ist, ob es die gewünschte Wirkung gebracht hat. Da frage ich bei unseren Stammkunden sehr gerne nach. Mir ist auch wichtig, dass der Kunde ausführlich informiert wird und die Apotheke mit dem Gefühl verlässt, dass ihm geholfen wurde.

 Last but not least: Als Ernährungsberaterin – was isst du in deinen Mittagspausen besonders gerne?

Mein Mittagssnack? Ein knuspriges Vollkornweckerl mit Käse und grünem Paprika, dazu einen Apfel oder eine Banane, hin und wieder darf auch etwas Süßes wie etwa ein Schokolade-Müsliriegel nicht fehlen.

 

 Das Interview führte Caroline Korneli.